Tag 24 – Melbourne

Für heute war von Hidden Secrets Tours ein Cafe Culture Walk für uns vorgebucht. Wir waren vier Gäste und eine sehr eloquente Führerin (Jess), die restlos begeistert von Melbourne im Allgemeinen und seiner Kaffekultur im Besonderen berichtete. Verschiedene Kaffee-Tastings in durchaus witzigen und winzigen, aber laut Jess qualitätsmäßig im höchsten Bereich anzusiedelnden Kaffehäusern waren auch dabei. Nun ja, ich konnte erkennen, dass auf meinem Cappuccino liebevoll eine Schnecke in den Schaum gemalt war, aber bei der folgenden Diskussion, ob die Geschmacksaromen Butterscotch und Karamell enthalten waren bzw. ob es zwischen diesen beiden überhaupt einen Unterschied gibt, fühlte ich mich doch etwas überfordert. Jess Begeisterung über Melbourne ging dann auch so weit, sie als die am schnellsten wachsende Metropole der Welt zu bezeichnen – ich bin da etwas skeptisch. Aber auf jeden Fall hatten wir ein paar nette Stunden, und die beiden anderen in Melbourne lebenden Gäste haben uns dann noch mit vielen Empfehlungen für unseren Besuch ausgestattet. Einen Teil haben wir gleich im Anschluss ausgeführt.

Typischer Arkadengang mit vielen kleinen Geschäften.

Der Arkadenwalk ist ein Rundgang im Zentrum von Melbourne und führt durch Gänge wie im oberen Bild. Man geht ziemlich staunend da durch. Aber so ein bisschen hat man auch das Gefühl, es geht mehr um die Show als den Inhalt.

Bei der Tortendeko tobt man sich so richtig aus.

Dann ging es hoch hinaus. Wie angekündigt auf den Eureka-Tower.

Melbourne aus 280m Höhe. Nein, wir sitzen nicht schon wieder im Flugzeug.

Tja, gestern schrieb ich noch etwas vom höchsten Gebäude in Melbourne. Aber bekannterweise ist Melbourne die am schnellsten wachsende Metropole der Welt, und schon versaut einem der Nachbar den Ausblick, selbst wenn man 300m hoch baut.

Australia 108. Die 300m haben sie inzwischen genommen, würde ich sagen. 319 sollen es werden.

Noch etwas bemerkenswertes: Die State Library Victoria. Nicht kleckern, sondern klotzen. Hier ein Blick in den Lesesaal.

Riesengroßer Lesesaal, vier Stockwerke hoch. An den Wänden in den Regalen echt jede Menge ganz alter Schinken.

Was für eine Platzverschwendung! Aber es ging wohl schon immer um die Show.
Dann bauen sie auch noch kaputte Häuser.

Gleich mit Löchern gebaut.

Das Bild zeigt auch gut noch die hier allgegenwärtigen Gegensätze: Vorne das Gebäude ist von 1887, hinten das wie vieles hier sehr neu.

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