Tag 21 – Mornington Peninsula

Das war ein sehr netter Tag! Wir haben eine kleine Rundreise auf der Halbinsel gemacht, wie sie auch von unseren Gastgebern empfohlen wurde. Los ging es mit Cape Schanck.

Das ist das Cape kurz hinter dem Parkplatz. Man beachte das Hügelchen links neben dem größeren Berg.

Über Treppen ging es runter, und dann konnte man über Steine da herumstiefeln. Und was für Ausblicke! Dazu die Steine mit kleinen Tümpelchen dazwischen, grellgrüne Algen, verschiedenste Farbtöne der Steine.

Die Spitze des Cape. Da haben wir das Hügelchen von oben wieder.

Da gibt es noch viele Fotos mehr, aber die stelle ich jetzt mal nicht ein. Andrea war ganz aus dem Häuschen, weil man beim Blick durch das Fernglas hunderte Sturmvögel sah – rundherum, in alle Richtungen, vermutlich Kurzschwanz-Sturmvögel.
Dann ging es auf eine kleine Wanderung an der Küste entlang Richtung Elefantenfelsen. Da sind wir nicht ganz hin, unterwegs standen dann aber ein paar Australier und blickten angestrengt auf den Boden.

Die blaue Zunge.

Da war eine Echse am Wegesrand. Andrea fragte die Australier, ob sie den Namen kennen würden. Klar, sagten die, eine Blauzunge wäre das. Überhaupt wäre das mit den Namen in Australien ziemlich einfach. Die Tiere heißen einfach so, wie sie halt sind. Der hier hat eine blaue Zunge (die er uns nicht zeigte), also hieße er halt Blauzunge. Das würden sie eigentlich immer so machen.
In Flinders, das ist ein kleines Städtchen am Meer, das aussieht wie in einen Park gebaut, haben wir das beste Eis der Mornington Peninsula gegessen. Danach ging es auf ein Weingut (Point Leo), wo sich mal wieder zeigte, dass Weinanbau in Australien kein Zuschussgeschäft ist. Ich glaube, ich erwähnte es bereits. Die Preise für die Weine von diesem Weingut waren aber auch zum Weinen, jedenfalls für die Käufer. Wir waren aber nicht wegen des Weines da, sondern wegen des Gartens mit Skulpturen.

Parkanlage mit Skulpturen bei Point Leo.

Sehr beeindruckend, mit phantastischem Blick auf das Meer im Hintergrund. Der Garten kostet eigentlich 10$ Eintritt, aber wir waren erst kurz vor Schluss da und durften darum umsonst rein. War zwar etwas hektisch dadurch, aber wir haben noch einiges gesehen.

Was ist echt, was ist gespiegelt?

Dann ging es durch Weinanbaugebiete weiter auf der Runde. Bis uns mitten im Wald eine Brauerei über den Weg lief. Also Bier- statt Weintasting!

Coole Brauerei im off. Dreht man sich um, steht man im Hopfen.

Für uns gab es das Probierbrett.

Gemütliches Durchschlürfen.

Bei Andrea von links nach rechts: Pale Ale, IPA, Weizen, Golden Ale (Kölsch!). Lecker!

3 Antworten auf „Tag 21 – Mornington Peninsula“

  1. Das klingt ja nach einem rundum gelungenen Tag! Sehr hübsches Cape, und bei den Sturmvögeln wäre ich natürlich auch aus dem Häuschen gewesen!
    Die Blauzunge heißt im Deutschen fast genauso – Blauzungenskink. Schade, dass er seine Zunge nicht zeigen wollte… Trotzdem eine coole Beobachtung!

    – LG aus Rostock, wo wir heute morgen gaaanz kurz mal blauen Himmel und Sonne hatten, was ich aber nicht nutzen konnte, weil ich ja lernen muss… Und jetzt ist es auch schon längst wieder grau. Na ja.

  2. Auf Carstens Frage, ob es schon langweilig wird?…Für mich keinesfalls, ich lese fast jeden Tag mit großem Interesse und finde alles spannend, auch die Fotos👌🏽Genießt Eure Reise weiterhin!!!! Liebe Grüße von Bernhild

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