Tag 10 – Coorong National Park

Dicht am Lake Albert liegt der Coorong National Park. Das ist ein über hundert Kilometer langer Küstenstreifen, der aus vorgelagerten Dünen und dahinter liegenden Salzwasserseen besteht. Im Grunde ist es ein sehr langer See – man kommt über fast die ganze Strecke nicht hinüber zu den Dünen, nur am Anfang und am Ende.

Blick auf den Salzwassersee.

Unterwegs entlang des Sees gibt es verschiedene Halte- und Aussichtspunkte. Natürlich gibt es wieder viele Vögel hier.

Der Singing Honeyeater. Hier gibt er auch gerade ein Ständchen.

Dann lief uns noch etwas besonderes über den Weg.

Eine Tannenzapfenechse.

Man beachte den Stummelschwanz und die weit hinten liegenden Beine. Echt ein ungewöhnliches Ding.
Weiter gen Süden gibt es im Sommer dann doch noch eine Möglichkeit an den Ozean zu kommen. Hier trocknet der See nämlich regelmäßig aus. Schlaue Leute setzen sich dann in ein allradgetriebenes Fahrzeug und zuckeln da rüber. Andrea und Carsten gehen natürlich zu Fuß.

Andrea auf dem Seegrund.

Von der Tea Tree Passage bis zum Ozean sind es etwa 5 Kilometer. Eine Strecke. Erst ein bisschen bis zum See, dann etwa zwei Kilometer über den Seegrund bis zu den Dünen, und am Ende stapft man noch mal eine Weile durch den Mullersand. Lohnt sich aber.

Der südliche Ozean mal wieder.

50km Strand nach rechts, 50km Strand nach links. Und kein Mensch außer uns.

Das Wasser verdunstet, das Salz bleibt da.

Auf dem Rückweg noch einmal ein Halt an einem fast trocken gefallenen kleineren See, der anscheinend sehr salzhaltig ist. Beeindruckende Kruste. Reicht für viele Frühstückseier.

3 Antworten auf „Tag 10 – Coorong National Park“

  1. Wow, die Tour sieht richtig, richtig cool aus! Sehr dramatisches Meeresfoto, und der Tannzapfenskink und Honeyeater sind ja mal coole Viecher!
    Seit ihr eigentlich einfach nur gut bei der Fotoauswahl, oder habt ihr tatsächlich immer alles für euch alleine? Wo sind die ganzen Leute?

    1. Welche Leute? Wir haben das Land für uns alleine!
      Nein, natürlich nicht. Aber es sind wenig Leute dort unterwegs, wo wir uns blicken lassen. Wir brauchen da nicht zu tricksen, es ist meist wirklich kein anderer in der Nähe.

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