Tag 32 – Bruny Island

Rauf auf die Insel vor der Insel – Bruny Island. Von Kettering geht die Fähre, die uns innerhalb einer guten Viertelstunde nach Bruny Island übersetzt. Bruny Island ist bemerkenswert groß, etwa 50km von Nord nach Süd. Besonders an der Topologie ist die Trennung in Nord- und Südteil. Die Verbindung, „the neck“ genannt, ist schon sehr schmal und lang. Es gibt auch den passenden Aussichtspunkt.

Das ist mal eine coole Überfahrt!

Auf dem Südteil ging es dann in die Adventure Bay, im Bild oben links. Der Zipfel gehört zum South Bruny National Park, und dort kann man, wie sollte es anders sein, eine Wanderung machen. Die geht erst an der Küste entlang und dann recht steil hoch zum 272m hohen Cape Fluted.

Der Anblick des Capes von unterwegs. Da hinten oben sind wir rauf.

Unterwegs bieten sich phantasische Ausblicke über die Steilküste. Und das ganze lädt zu waghalsigen Aktionen ein.

Todesmutig nur für ein Bild!

Die Wanderung gehört auch in die Aufzählung „60 Great Short Walks“ in Tasmanien. War anstrengender als wir dachten, aber die 272m hatten wir schlicht überlesen.

Unglaublich weiter Ausblick von oben.

Die Steilküste kommt in den Bildern nicht so richtig rüber, aber zumindest „The Neck“ kann man hier im Hintergrund gut erkennen. Unterwegs haben wir tatsächlich die sehr seltenen und gefährdeten Swift Parrots, die schnellsten Papageien der Welt, gesehen. Bis zu 100km/h können sie fliegen.

Wal in der Welt.

Die Skulptur oben weist auf die Vergangenheit der Adventure Bay hin. Das war einmal Station für eine Reihe von Walfängern, so etwa von 1800 bis 1830. Den Southern Right Whale haben sie innerhalb dieser Zeit fast ausgerottet. Natürlich lohnte sich der Walfang dann nicht mehr, und alle sind wieder abgezogen. Irgendwie immer wieder dieselbe Geschichte, Tasmanien wurde ohne Rücksicht auf Verluste ausgebeutet, bis die Ressourcen erschöpft waren. Schutz durfte niemand erwarten, natürlich auch nicht die Aborigines, denen auch hier übelst mitgespielt wurde.

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