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Krebsnebel M1

 

Datum: 12.12.2010

Optik: 10“ Newton mit Paracorr, 1450mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: 8x15min H-alpha, L, R, G, B je 3x10min, alles 1x1 binning.

Nachführung: Off-Axis Autoguiding am Newton mit Meade DSI Pro II

 

Das erste Objekt des Messier-Kataloges ist der Überrest einer Supernova, die im Jahre 1054 in unserer Galaxie explodierte. Das Ereignis wurde von chinesischen Astronomen dokumentiert.

Im Bild erkennt man eine relativ gleichförmig verteilte graue/grüne Färbung, die vorwiegend von ionisiertem Sauerstoff stammt, sowie eine stark strukturierte, rötliche Färbung, die vom Licht des rekombinierenden Wasserstoffs herrührt. Über längere Zeiträume (etwa 50 Jahre) lässt sich im Vergleich von Aufnahmen sehr schön die Entwicklung und weitere Ausdehnung des Nebels erkennen.

Der Luminanzkanal wurde aus L-, R-, G- , B- und H-alpha Aufnahmen gebildet, der Rotkanal aus R- und H-alpha. Nur durch die Verwendung der H-alpha Aufnahmen lässt sich die schöne Strukturierung mit diesem Kontrast wiedergeben.

 

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Kugelsternhaufen M2

 

Datum: 29.7.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: 3x5min. plus 5x2min L, je 5x2min. RGB im 1x1 binning.

Nachführung: Off-Axis Autoguiding am Newton mit Meade DSI Pro II

 

Der Kugelsternhaufen M2 liegt im Wassermann und ist deutlich schwieriger in Einzelsterne aufzulösen als der bekannte große Haufen M13. M2 ist etwa 36200 Lichtjahre von uns entfernt und enthält rund 150000 Sterne.

Die beiden unterschiedlich langen Belichtungszeiten für den Luminanzkanal ermöglichen eine gute Darstellung sowohl der schwachen Randbereiche als auch der hellen Mitte. Bei noch wesentlich längeren Belichtungszeiten wird man allerdings sehen, dass der Haufen ausgedehnter ist als hier ersichtlich.

 

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Lagunennebel M8

 

Datum: 23. und26.7.2017

Optik: TMB 115/805 auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L 10x10min., R 4x10min., G 5x10min., B 6x10min., H-alpha 5x10min.

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Meade DSI Pro II

 

Der Lagunennebel ist schon eine harte Nuss in unseren Breiten. Mit mehr als –24° Deklination ist das schon fast ein „Horizontkratzer“, der in der Kulmination nicht einmal mehr 13° hoch steigt. Hier habe ich 5° hinzugewinnen können: Die Aufnahme enstand im Urlaub in einem abgelegenen Teil des Schwarzwaldes. Nur so war diese Ergebnis machbar.


 

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Kugelsternhaufen M13

 

Datum: 02.06.2010

Optik: Newton 254/1260 auf Losmandy G11

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 18x5 min. bei 400ASA

Nachführung: Off-Axis Autoguiding am Newton mit Meade DSI Pro II

 

M13 ist der wohl bekannteste Kugelsternhaufen der nördlichen Hemisphäre. Im Herkules gelegen ist der Haufen schon mit einem Fernglas erkennbar. Im Teleskop ab etwa 12 bis 15cm Öffnung offenbart sich die ganze Sternenpracht, denn dann werden zumindest die hellsten Einzelsterne aufgelöst. Im 10-Zöller ist der Haufen visuell ein absoluter Genuss! Wie für alle (mit Amateurmitteln) sichtbaren Kugelsternhaufen gilt auch für diesen, dass er sich in einem kugelförmigen Bereich um unserer Milchstraße befindet. Die Entfernung beträgt ca. 25.000 Lichtjahre. Einige 100.000 Sterne ballen sich in einer Kugel von rund 150 Lichtjahren Durchmesser.

Hier einmal wieder ein Bild mit der modifizierten Canon. Das Feld der Atik ist für diesen Haufen doch etwas klein, vor allem fehlen dort die beiden hellen, farbigen Sterne, die hier links und rechts unten zu sehen sind.

 

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Adlernebel M16

 

Datum: 31.7.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 5x10min H-alpha (Rot), 3x10min O[III] (blau), 3x10min S[II] (grün).

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Der Adlernebel hat deutliche S[II]-Anteile, die die Säulen in der Bildmitte schön plastisch hervorkommen lassen. In den normalen Farbaufnahmen ist die S[II]-Linie ebenfalls rot und vom H-alpha praktisch nicht zu unterscheiden, während hier die Farbkontraste sehr deutlich sind. Von den „Säulen der Entstehung“ (es handelt sich hier um Sternentstehungsgebiete) gibt es phantastische detaillierte Aufnahmen des Hubble-Teleskops. Immerhin – in dieser Aufnahme lässt sich der Bildausschnitt der Hubble-Aufnahme wiederfinden und zuordnen.

 

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Omeganebel M17

 

Datum: 29. und 30.7.2017

Optik: TMB 115/805 auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L 7x10min., R 4x10min., G 4x10min., B 3x10min.

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Meade DSI Pro II

 

Der Omeganebel ist ein sehr heller Gasnebel, der aufgrund seiner sehr südlichen Position allerdings wenig Beachtung findet. Auch dieses Bild enstand im Schwarzwald unter sehr guten Bedingungen.

 

 

 

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Trifidnebel M20

 

Datum: 17. und 26.7.2017

Optik: TMB 115/805 auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L 7x10min., R 4x10min., G 3x10min., B 5x10min.,

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Meade DSI Pro II

 

Der Trifidnebel steht nur 2° nördlich des Lagunennebels und ist wie dieser aufgrund der geringen Horizonthöhe aus norddeutschen Breiten nicht wirklich gut abzubilden. Aus dem Schwarzwald-Urlaub ist dies daher das dritte Ergebnis. Aus dunklen Ecken in Südeutschland geht das ganz gut

 

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M27, der Hantelnebel

 

Datum: 25.6.2008

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: Luminanz: 6 x 10 Minuten mit UHC-Filter, 4 x 5 Minuten ohne Filter, Rot: 3 x 5 Minuten H-alpha im 2x2 binning, Grün, Blau: 200s O[III] im 2x2 Binning

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Meade DSI Pro II

 

M27 ist der vielleicht schönste planetarische Nebel am Himmel. Recht ausgedehnt und trotzdem hell ist er im Teleskop, insbesondere mit UHC-Filter, ein echtes Erlebnis. Bei guten Bedingungen habe ich visuell den fast dreidimensionalen Eindruck eines vor den vielen umgebenden Sternen stehenden Wölkchens.

Die Aufnahme ist eigentlich ein Farben-Experiment. In den hellen Mittsommernächten ist ohne Schmalbandfilter kaum etwas zu machen, also kam ein UHC-Filter für die Luminanz zum Einsatz (ein paar Aufnahmen ohne Filter um die zurückgedrängten Sterne wieder hervor zu holen), und die Farbe habe ich aus H-alpha sowie O[III]-Aufnahmen gewonnen. O[III] liegt bei etwa 500nm, ist also grünblau. Daher habe ich sowohl Grün- als auch Blaukanal aus der einen (wegen Wolken) O[III]-Aufnahme genommen. Der Nebel kommt in dieser Zweifarbenaufnahme recht „farbecht“, die Sternfarben gehen aber praktisch verloren.

 

 

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Andromedanebel M31

 

Datum: 26. und 27.9.2013

Optik: TMB115/805 bei615mm (Riccardi-Reducer) auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: 2er Mosaik je 10x10 min. L, 5x10min. R,G,B

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Meade DSI Pro II

 

Die Spiralgalaxie M31 ist, abgesehen von den Magellanschen Wolken bzw. Zwerggalaxien, die uns nächstgelegene Galaxis. Unsere eigene Milchstraße würde von außen betrachtet eine ähnliche Form zeigen. Visuell ist die Andromeda-Galaxie meist eine herbe Enttäuschung. Bei schwacher Vergrößerung ist nur der Kernbereich erkennbar, der diffus in die Umgebung ausläuft. Um Strukturen wie Staubstreifen zu erkennen braucht man einen sehr guten und dunklen Himmel, den man leider kaum findet.

 

Älteres Bild:

Datum: 9.12.2007

Optik: ED80 / 600mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 8 x 5 Minuten bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit Quickcam 3000 (SC1) am 10“ Newton

 

Die Aufnahme zeigt das volle Feld mit dem kleinen ED-Refraktor, der für seinen Preis eine ausgezeichnete Abbildung bringt.

Man vergleiche beide Aufnahmen einmal hinsichtlich Rauschen, Tiefe und Auflösung.

 

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Dreiecksnebel M33

 

Datum: 22.8.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm mit Koma-Korrektor auf EQ6 Skyscan

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 14 x 8 Minuten bei 800ASA

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Meade DSI Pro II

 

Auch M33 ist eine sehr nahe, zur lokalen Gruppe gehörende Spiralgalaxie. Wir sehen sie fast von oben. Auffällig an dieser Galaxie sind die vielen aktiven H-alpha-Gebiete, die im Foto rosa/rötlich erscheinen.

Diese Aufnahme entstand unter sehr schönem Landhimmel auf dem Astrotreffen bei Frank Wierny. 8 Minuten Belichtung bei F/5, und von einem hellen Himmelshintergrund immer noch deutlich entfernt – davon kann ich in meinem Garten nur träumen. Aber hier hat es auch zu einem wahrlich netten Foto geführt.

 

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Offener Sternhaufen M35

 

Datum: 2.2.2008

Optik: ED80 / 600mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 11 x 4 Minuten bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit Quickcam 3000 (SC1) am 10“ Newton

 

Normalerweise finde ich offene Sternhaufen recht langweilig. Hier ist aber ganz reizvoll, dass der Haufen M35 (der schon im Feldstecher gut aufgelöst wird) als Nachbar in der Blickrichtung den etwa fünf mal so weit entfernten NGC 2158 hat.

Auch hier ist nahezu das volle Feld des ED-Refraktors zu sehen. Eine vernünftige, d.h. nicht übersättigte Farbgebung der Sterne steht bei der Bildbearbeitung im Vordergrund.

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Offener Sternhaufen M37

 

Datum: 23.12.2009

Optik: Newton 254/1260 auf Losmandy G-11

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 30 x 2 Minuten bei 200ASA

Nachführung: Off-Axis Autoguiding am Newton mit Meade DSI Pro II

 

Dies ist der erste Versuch auf der neuen Montierung, der Losmandy G-11. Wegen des nahestehenden Mondes war nur die Aufnahme eines offenen Sternhaufens möglich, aber auch dieser ist recht reizvoll.

Nach einiger Einarbeitung in das Gemini-Manual für die Steuerung der Montierung lief diese erste Aufnahme sehr gut!

 

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Orionnebel M42/M43

 

Datum: 2.2.2008

Optik: ED80 / 600mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 9 x 4 Minuten und 2 x 30 Sekunden bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit Quickcam 3000 (SC1) am 10“ Newton

 

Das ist natürlich das Paradeobjekt am Winterhimmel. Das Sternbild Orion zeigt noch viele weitere Nebel, der Orionnebel im Schwert des Orion ist allerdings als einziger schon mit bloßem Auge zu sehen: der mittlere Stern erscheint verwaschen. NGC 1977 ist die Nummer des blauen Nebels im linken Bildteil. Besser ist der Reflektionsnebel als „Running Man“ bekannt.

Die Bildbearbeitung erfordert hier etwas Aufwand: Die Helligkeitsunterschiede zwischen der zentralen Region und den Ausläufern sind so groß, dass verschieden lange belichtete Aufnahmen mit Hilfe der Maskierungstechnik kombiniert werden müssen, damit der innere Teil nicht „ausbrennt“.

 

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M45, die Pleiaden

 

Datum: 2.1. und 5.1.2014

Optik: TMB 115/805 bei 610mm und 805mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L: 29x5 Minuten, R: 10x10 Minuten, G:9x10 Minuten, B: 9x10 Minuten

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Meade DSI Pro II

 

Die Pleiaden mit ihren Reflektionsnebeln hier mit dem TMB aufgenommen. Eine Mischung aus zwei Brennweiten: 805mm mit dem Flattener, 610mm mit dem Riccardi-Reducer. Das ganze verarbeitet Theli zu einem sauberen Bild, kein Problem in der Kombination.

 

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M51, die Whirlpool-Galaxie

 

Datum: 31.3.2012

Optik: 10“ Newton, 1450mm (mit Paracorr) auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: Luminanz: 6x10 Minuten, Halpha 6x10 Minuten, RGB je 3x10 Minuten, gesamt 3h30min

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Meade DSI Pro II

 

Alle Jahre wieder: M51 ist einfach ein phantastisches Objekt. Hier war es eigentlich ein Test für die 383L+ zusammen mit dem Paracorr. Trotz Mondlicht und nicht übermäßig langer Belichtung ein ganz ordentliches Bild. 

Der wechselwirkende, irreguläre Begleiter (NGC5195) zeigt hier schon recht deutlich, dass er weit ausgedehnter ist als das helle Zentrum zunächst vermuten  lässt. Ein feiner Halo erstreckt sich noch weit in den freien Weltraum hinaus.

 

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M52 und der Bubble-Nebel

 

Datum: 20.10.2009

Optik: ED80/600 reduziert auf 480mm, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: H-alpha 12x15min.

Nachführung: Autoguiding mit Meade DSI Pro II am 10“ Newton

 

Nahe beim offenen Sternhaufen M52 steht der bekannte Bubble-Nebel, der hier mit in das Bildfeld passt. Dies ist eine reine H-alpha-Aufnahme, die nach drei Stunden Belichtung auch recht tief ist und die schwächeren Anteile des Nebels zeigt.

Normalerweise wäre die Schärfe der Aufnahme bei dieser kurzen Brennweite noch deutlich besser, aber an diesem Abend ging ein heftiger Wind, der ordentlich an der ganzen Ausrüstung zerrte.

 

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M57, der Ringnebel in der Leier

 

Datum: 19.04.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm, Koma-Korrektor, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: Luminanz: 7 x 5 R,G,B je 5 x 3 Minuten im 1x1 Binning, H-alpha 4x15min.

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Meade DSI Pro II

 

Der bekannte Ringnebel in der Leier. Die 4x15 Minuten H-alpha haben gereicht, um die schwache äußere Schale eben sichtbar zu machen.

 

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M57, der Ringnebel in der Leier

 

Datum: 20.08.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm, mit Baader FFC auf 2700mm verlängert, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: Luminanz: 63 x 10s, R,G,B je 15 x 10s

Nachführung: ohne Korrektur

 

Der Ringnebel in Großaufnahme. Mit dem Baader Fluorit Flatfield Converter sind ihm doch noch einige Details mehr zu entlocken.

 

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M63, die Sonnenblumengalaxie

 

Datum: 9.3., 10.3. und 21.3.2014

Optik: 10“ Newton, mit Reducer bei 950mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: Luminanz: 43 x 10 Minuten, R, G: je 6x10 Minuten, B: 5x10 Minuten, H-alpha: 12x10 Minuten.

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Meade DSI Pro II

 

Die Sonnenblumengalaxie M63 zeigt durch ihre vielen gleichmäßigen Sternballungen tatsächlich einen sehr blumenartigen Charakter. Zudem ist sie groß und nah genug, um diese Strukturen auch mit dem 10-Zöller schon gut aufzulösen. Mit etwa 37 Millionen Lichtjahren Entfernung gehört sie noch zur näheren Umgebung unserer Milchstraße.

Am Ende eine recht tiefe Aufnahme, der Halo ist gut zu erkennen und durch H-alpha-Beimischung erfolgte eine Anhebung der Wasserstoffgebiete in dieser Galaxie.

 

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M64, die Galaxie mit dem schwarzen Auge

 

Datum: 29.4.2008

Optik: 10“ Newton, 1260mm, Koma-Korrektor, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: Luminanz: 9 x 10 Minuten, RGB: je 3 x 5 Minuten im 2x2 Binning.

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Quickcam 3000 (SC1)

 

M64 ist eine Spiralgalaxie mit ausgeprägten Dunkelwolken nahe dem Zentrum. Es ist nicht ganz einfach, im „schwarzen Auge“ Einzelheiten sichtbar zu machen - hier ist es mir ansatzweise gelungen. Man kann bereits einige Differenzierungen in den Dunkelwolken erkennen. Bei wirklich guter Auflösung mit großen Teleskopen ist die Galaxie noch wesentlich beeindruckender.

 

 

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M65, M66, NGC3628  (Leo-Triplett)

 

Datum: 15.3.2012

Optik: 10“ Newton, 980mm mit ASA Korrektor, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: Luminanz: 14 x 10 Minuten, RGB: je 3 x 10 Minuten, gesamt 3h50min

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Meade DSI Pro II

 

Ein Standardobjekt – für größere Chips. Sonst passen die Galaxien alle nur einzeln auf ein Bild, und deshalb hat es lange gedauert, bis ich mich dem Triplett mal gewidmet habe.

 

 

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M74

 

Datum: 29.11./30.11./2.12.2016

Optik: 10“ Newton, 980mm mit ASA Korrektor, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: Luminanz: 34x10 Minuten, RG: je 9x10 Minuten, B 8x10min.

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Meade DSI Pro II

 

M74 ist eine schöne face-on Spirale. Die Flächenhelligkeit ist allerdings gering. Trotz der langen Belichtungszeit fehlt es hier an Licht in den schwachen Außenbereichen. Eines der fotografisch schwierigsten Messier-Objekte!

 

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Kleiner Hantelnebel M76

 

Datum: 13.09.2008

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 15x8 Minuten UHC + 3x10 Minuten H-alpha, R: 3x10 Minuten H-alpha, G,B: 3x10 Minuten O[III], alles 1x1 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Wie auch der Hantelnebel M27 ist der kleine Hantelnebel ein planetarischer Nebel, d.h. hier leuchten die Gase, die der Zentralstern vor langer Zeit abgestoßen hat. Die grünblaue und rote Farbe ist typisch für die Emission von ionisiertem Sauerstoff bzw. Wasserstoff. Die Entfernung beträgt etwa 3400 Lichtjahre.

Die Ohren des Nebels sind relativ lichtschwach, der rechteckige Zentralbereich ist wesentlich heller. Dies ist, wie auch schon bei M27, eine Zweifarbenaufnahme. Grün- und Blaukanal stammen aus den selben Daten, dem O[III].

Die Aufnahme entstand bei nahezu Vollmond! Mit den Schmalbandfiltern lässt sich aber auch unter solchen Bedingungen etwas erreichen.

 

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M78

 

Datum: 2.1., 30.1. und 2.2.2014

Optik: TMB APO 115/805 bei 615mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: Luminanz 24x10 Minuten, R 12x10 Minuten, G 8x10 Minuten, B 11x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

M78 ist tatsächlich der hellste Reflektionsnebel am Himmel. Er liegt in der Nähe des Gürtels des Orion.

Für mich ist der Nebel eine harte Nuss, jedenfalls wenn man die Dunkelnebel herausarbeiten möchte. Aufgrund der südlichen Position wird er von meinem Standort von der Vegesacker Lichtglocke beeinträchtigt. Trotzdem wollte ich mich der Aufgabe einmal stellen, es handelt sich einfach um ein tolles Objekt. Von einem dunkleren Standort ist aber sicher schon mit weniger Belichtungszeit mehr zu erreichen.

 

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M81, Bodes Galaxie

 

Datum: 15. und 17.01.2012

Optik: 10“ Newton, mit ASA Reducer bei 980mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 12x10 Minuten + 4x15 Minuten H-alpha, R: 4x15 Minuten H-alpha + 5x10 Minuten, G,B: je 5x10 Minuten. Alles 1x1 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

M81 passt bei 980mm Brennweite eben noch zusammen mit der Zwerggalaxie Holmberg IX auf den Chip der Atik. Durch die beeindruckende Größe der Galaxie werden natürlich viele Einzelheiten sichtbar.

Durch die H-alpha-Aufnahmen erscheinen die entsprechenden Gebiete in der Galaxie rosa.

 

 

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M82, die Zigarrengalaxie

 

Datum: 30.12.2008

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 9x10 Minuten + 11x15 Minuten H-alpha, RGB je 3x5 Minuten im 2x2 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

M82 ist nahe M81 und anscheinend durch Gezeitenkräfte zu einer aktiven Galaxie mit „explosivem“ Charakter geworden. Im Teleskop erscheint M82 ungewöhnlich hell, sehr deutlich ist die längliche Zigarrenform erkennbar. Aus dem Zentrum heraus sind starke Massenauswürfe, die vorwiegend im H-alpha leuchten, zu erkennen.

Die lange H-alpha Belichtung sollte die Massenauswürfe zeigen, ich hatte mir davon aber etwas mehr versprochen. Womöglich war die Durchsicht nicht gut genug, oder die Emissionen sind tatsächlich sehr schwach. Immerhin, andeutungsweise sind die roten, stark strukturierten Bereiche zu erkennen.

 

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M81 und M82

 

Datum: 16.02.2010

Optik: ED80 bei 480mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 10x10 Minuten + 4x10 Minuten H-alpha, RGB je 4x5 Minuten im 2x2 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am TS OAG 9mm

 

Die beiden Galaxien hier in einem Bild. 480mm mit dem Atik-Chip passen wunderbar für das Duo. So sieht man einmal, wie nahe die beiden beieinander stehen.

In der langen Totzeit zwischen Dezember 2009 und Februar 2010 (nahezu keine klaren Nächte) habe ich ein paar neue Zubehörteile angeschafft. Unter anderem einen 9mm TS Off-axis-Guider, der hier am ED80 zum Einsatz kam. Klappte im Einsatz auf Anhieb (nachdem ich eine Weile über die notwendigen Adapter gegrübelt hatte).

 

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M95

 

Datum: 17.3.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm, Koma-Korrektor, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: Luminanz: 12 x 10 Minuten, RGB: je 4 x 5 Minuten im 2x2 Binning.

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Meade DSI Pro II

 

M95 ist eine interessante Balkengalaxie mit fast ringförmig geschlossenen Spiralarmen. Die Außenbereiche sind sehr schwach und kommen trotz zwei Stunden Belichtungszeit hier nur sehr verrauscht zum Vorschein. Allerdings war die Durchsicht bei dieser Aufnahme auch nicht perfekt.

 

 

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M95 und M96

 

Datum: 21.und 22.2.2014

Optik: TMB APO 115/805 bei 805mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: Luminanz 13x10 Minuten, R 4x10 Minuten, G 2x10 Minuten, B 3x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Ein Versuch mit dem TS 2,5“ Flattener am TMB - gelungen. Die Abbildungsqualität mit diesem Korrektor lässt wirklich nichts zu wünschen übrig. Allerdings hat das Wetter nicht so richtig mitgespielt, die Belichtungszeit insbesondere in den Farben war doch arg knapp. Trotzdem kommen schon nette Einzelheiten in den beiden hübschen Galaxien zum Vorschein.

 

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Eulennebel M97

 

Datum: 9.4.2008

Optik: 10“ Newton, 1260mm, Koma-Korrektor, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: Luminanz: 8 x 8 Minuten, RGB: je 3 x 5 Minuten im 2x2 Binning.

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Quickcam 3000 (SC1)

 

Auch der Eulennebel ist ein planetarischer Nebel. Sehr schön ist seine Zweifarbigkeit, außen eher rötlich und innen grünblau. Die zwei dunklen Bereiche als Augen erklären die Bezeichnung Eulennebel. Links und rechts vom Nebel sind kleine Hintergrundgalaxien sichtbar.

Dies ist das erste Foto in der Konstellation Atik 16 HR und Autoguiding am Off-Axis-Guider. Trotz achtminütiger Einzelbelichtungen ist die Nachführgenauigkeit gut, mittels Nachführung am Leitrohr wäre dies nicht möglich gewesen. Die Quickcam erlaubt allerdings nur in etwa 10 bis 20% der Fälle die Nutzung des Off-Axis-Guiders. Bei der mäßigen Empfindlichkeit sind Leitsterne recht rar. Hier hat es mal geklappt.

 

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M98

 

Datum: 25.4.2011

Optik: 10“ Newton, 1450mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 8 x 10 Minuten, RGB: je 3 x 10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

M98 wird nicht sehr oft gezeigt, dabei ist es eine schöne und recht große Galaxie. Mit knapp 3 Stunden Belichtungszeit habe ich hier nicht allzu viel investiert, trotzdem bin ich mit dem Ergebnis recht zufrieden. Es gibt halt keine schwächeren Außenbereiche, so dass man alles recht gut darstellen kann.

 

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M101, die Feuerradgalaxie

 

Datum: 23.3.2012

Optik: 10“ Newton, 980mm mit ASA Korrektor, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: Luminanz: 16 x 10 Minuten, RGB: je 4 x 10 Minuten, gesamt 4h40min

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Meade DSI Pro II

 

M101, die so genannte Feuerradgalaxie, gehört zu den größten Galaxien am Nachthimmel. Die äußeren Bereiche sind allerdings sehr lichtschwach. Auf dieser recht tiefen Aufnahme sieht man noch mehrere Sternballungen, die bei genauem Hinsehen eine Verbindung zur Galaxie aufweisen. In ihrer kompletten Ausdehnung kommt die Galaxie auf etwa 2/3 Vollmonddurchmesser. Die Galaxie in etwa 27 Millionen Lichtjahren Entfernung kommt auf einen wahren Durchmesser von ca. 170.000Lichtjahren und ist damit auch in der tatsächlichen Ausdehnung eine der wirklich großen Spiralen.

 

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M106

 

Datum: 19.3.2012

Optik: 10“ Newton, 980mm mit ASA Korrektor, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: Luminanz: 15 x 10 Minuten, RGB: je 4 x 10 Minuten, gesamt 4h30min

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Meade DSI Pro II

 

M106 mit Umgebung mit der neuen Atik 383L+. Dies ist eine sehr schön strukturierte Galaxie. Der kleine Begleiter ist NGC4248, und unten im Bild findet sich noch NGC4217. Weitere, kleines NGC-Galaxien sind zu erkennen, außerdem UGC-Galaxien und viele weitere.

 

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M108 / M97

 

Datum: 19.3.2015

Optik: 10“ Newton, 950mm mit ASA Korrektor, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: Luminanz: 12 x 10 Minuten, RGB: je 3 x 10 Minuten

Nachführung: Off-Axis Autoguiding mit Meade DSI Pro II

 

Die beiden ungleichen Objekte (Galaxie und planetarischer Nebel) passen so eben noch gleichzeitig ins Bild bei dieser Brennweite. Man vergleiche in der vollen Auflösung einmal mit der M97-Aufnahme von 2008. Viele weit entfernte Galaxien sind noch mit im Bild, besonders nett in der nahen Umgebung des hellen Sternes in der Mitte.

 

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NGC40

 

Datum: 7. + 8.9.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: H-alpha 13x10 plus 6x15 Minuten, L 10x2 Minuten, R 5x5 Minuten, G,B je 6x5 Minuten, Farben im 2x2 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Viel Aufwand für das kleine Ding, aber so bekommt man diesen planetarischen Nebel auch selten zu sehen. NGC40 ist niedrig angeregt und strahlt, untypisch für einen planetarischen Nebel, vorwiegend im H-alpha. Bei dieser tief belichteten Aufnahme werden auf beiden Seiten Jets sichtbar, die auf kürzer belichteten Aufnahmen gänzlich unentdeckt bleiben.

 

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NGC281 „Pacman“

 

Datum: 30.9.2013

Optik: TMB APO 115/805 bei 615mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: H-alpha 9x10 Minuten, O[III] 4x10 Minuten, S[II] 9x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Der bekannte Pacman-Nebel, hier in einer Schmalbandaufnahme mit dem TMB.

 

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NGC520

 

Datum: 13.10.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L 8x10 Minuten, R, G je 3x5 Minuten, B 4x5 Minuten, Farben im 2x2 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Hier verschmelzen zwei Galaxien komplett. Im Atlas of peculiar Galaxies von Halton Arp trägt das Objekt die Bezeichnung Arp 157.

 

 

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NGC660

 

Datum: 19.11.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L 9x10 Minuten, R, G, B je 6x5 Minuten, Farben im 2x2 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Dieses interessante Gebilde, eine der wenigen bekannten Polarring-Galaxien, ist im Sternbild Fische zu finden. Zwei Galaxien sind hier miteinander verschmolzen.

 

 

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NGC672

 

Datum: 20.10/14.11./19.11./20.11.2012

Optik: 10“ Newton, 950mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L: 37x10 Minuten, R, B je 11x10 Minuten, G 10x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Eine tiefe Aufnahme eines Galaxienpaares (NGC672 und IC 1727), bei denen eine Wechselwirkung zweifelhaft ist. In dieser Aufnahme konnte ich keine schwachen Gezeitenschweife nachweisen, es scheint sich tatsächlich um zwei Galaxien zu handeln, die in der Sichtlinie weiter voneinander entfernt sind. IC1727 macht allerdings einen gestörten Eindruck.

Links unten noch malerisch in Szene gesetzt der schöne Haufen Collinder 21 – allerdings wohl ein Asterismus, d.h. eine zufällige Anordnung von Sternen ohne physikalischen bzw. gravitativen Bezug zueinander.

 

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NGC772

 

Datum: 18.10.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L 19x10 Minuten, R,G,B je 5x5 Minuten, Farben im 2x2 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Auch hier eine gestörte Galaxie. Der kleine elliptische Begleiter scheint hier die Ursache für die Deformation der Spiralarme zu sein. Arp 78 ist die Bezeichnung der Galaxie im Atlas of peculiar Galaxies.

Die schwachen Ausläufer der Galaxie sind eine gewisse Herausforderung. Hier sind sie bei gut drei Stunden Belichtung im L-Kanal sehr schwach erkennbar.

 

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NGC891

 

Datum: 27./28.9.2011

Optik: 10“ Newton, 1450mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L 23x10 Minuten, R,G,B je 5x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Hier sieht man eine Galaxie in Kantenlage. Im Teleskop ist die Galaxie trotz ihres Bekanntheitsgrades unerwartet schwierig: Ein dunkler Himmel ist notwendig, um sie ausmachen zu können.

Das hat hier wirklich hervorragend funktioniert. Ich denke, diese Details in dem Staubstreifen findet man nur in wenigen Aufnahmen. Die Bedingungen waren vor der Durchsicht her eigentlich nicht sonderlich gut, aber anscheinend hatte ich wirklich Glück mit dem Seeing.

 

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NGC891, Arp45 und Abell 347

 

Datum: 23.11./27.11./28.11.2016

Optik: TMB APO 115/805 bei 615mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L 41x10 Minuten, R,G,B je 10x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Ein größeres Feld als das nebenstehende close-up von NGC891. Rechts oben die Ringgalaxie Arp45, und unten in der Bildmitte findet sich der Galaxienhaufen Abell 347. Trotz der geringeren Öffnung und Brennweite kommt NGC891 in der vollen Auflösung fast an das Newton-Bild heran – und bei dem herrschten ausgezeichnete Bedingungen.



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NGC896

 

Datum: 28.10/22.11.2012

Optik: 10“ Newton, 950mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: H-alpha 28x10 Minuten, O[III] und S[II] je 10x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Dies ist das helle Zentrum (die Spitze des Herzens) des wesentlich größeren Nebelkomplexes „Herznebel“. Die Darstellung ist eine Falschfarbenkomposition entsprechend der Hubble-Palette mit H-alpha (Grün), S[II] (Rot) und O[III] (Blau).

 

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NGC925

 

Datum: 27.09.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L 16x10 Minuten, R,G,B je 6x5 Minuten, Farben im 2x2 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Eine relativ große, aber recht flächenlichtschwache Galaxie im Sternbild Dreieck. Das Bild wurde veröffentlicht im Interstellarum Nr. 68, Februar/März 2010 unter „Leserfotos“.

 

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NGC1073

 

Datum: 23.12.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 11x10 Minuten im 1x1 binning, R: 7x5 Minuten, G,B je 6x5 Minuten im 2x2 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

NGC1073 ist flächenlichtschwach und steht bei mir in der Vegesacker Lichtglocke. Daher ist das Ergebnis trotz der ordentlichen Belichtungszeit etwas enttäuschend.

Interessant an NGC1073 ist, dass durch diese Galaxie drei Quasare scheinen, die natürlich viel weiter entfernt sind. In diesem Bild ist von diesen dreien nur der hellste erkennbar. Der zentrale Balken der Galaxie zeigt mit seiner Längsachse recht genau auf den Quasar, er liegt auf etwa 7Uhr im äußeren Bereich der Spiralarme. Die Bezeichnung ist HB89 0240+011 NED01, die Entfernung beträgt etwa 5,5 Milliarden Lichtjahre.

 

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NGC1333

 

Datum: 24.11. und 25.11.2013

Optik: 10“ Newton, 950mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L: 27x10 Minuten, R 8x10min., G 9x10 min., B 10x10 min.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Kein wirklich unbekanntes Objekt, aber die schönen Farben, die Mischung aus Reflexionsnebeln, Dunkelnebeln und kleinen H-alpha-Regionen muss man einfach einmal einfangen. Der Komplex gehört zur Perseus Molekülwolke und ist eine der uns nächsten Sternbildungsregionen. Nicht weniger als 36 Herbig-Haro-Objekte sollen sich hier finden - eine überaus aktive Gegend.

 

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NGC1501

 

Datum: 24.09.2008

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 12x5 Minuten L, je 3x5 Minuten R,G,B im 2x2 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Der Nebel ist visuell in meinem 10-Zöller schon recht einfach ohne Filter aufzufinden. Er gehört zwar nicht zu den kompakten, hellen Leuchten wie blauer Schneeball oder Eskimonebel, aber mit knapp einer Bogenminute Durchmesser und noch ordentlicher Flächenhelligkeit offenbart er schon einige Strukturen im Foto. Er ist scharf abgegrenzt nach außen und scheint, obwohl der gesamte Bereich mit Nebel gefüllt ist, am Rand etwas verdichtet. Die Klassifikation ist Typ 3, eine irreguläre Scheibe. Das Alter wird auf etwa 15000 Jahre geschätzt. Der Zentralstern hat etwa 14. Größenklasse und ist damit wesentlich einfacher visuell zu erfassen als beispielsweise der Zentralstern in M57.

 

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Taunebel, NGC1514

 

Datum: 15.10.2007

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 12 x 4 Minuten bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit Quickcam 3000 (SC1) am ED80/600

 

Der Taunebel im Sternbild Stier ist recht unbekannt. Krebsnebel und die Pleiaden stehlen ihm die Show. Der planetarische Nebel hat eine interessante Struktur mit einer lichtschwachen äußeren Hülle, die in dieser Aufnahme gerade sichtbar wird. Er leuchtet im sichtbaren Licht nahezu ausschließlich in den Linien des zweifach ionisierten Sauerstoffs. Der Zentralstern ist sehr hell, was die Beobachtung ohne Nebelfilter erschwert.

 

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NGC1528

 

Datum: 10.1.2011

Optik: 10“ Newton, 1450mm mit Paracorr auf Losmandy G11

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 7 x 5 Minuten bei 400ASA

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Ein ganz hübscher offener Sternhaufen im Perseus. Der Haufen hat als Testobjekt für die ersten Aufnahmen mit der Canon und dem Paracorr hergehalten. Geht gut!

Der Haufen selbst hat einige sehr rote Sterne zu bieten, man schaue mal ins Zentrum. Zwar habe ich mit der Farbsättigung nicht gespart, aber der Farbindex ist mit 1,65 schon nahe an dem von Antares.

 

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NGC1893 und Tadpoles in IC410

 

Datum: 08.11.2008

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: H-alpha, O[III], S[II] je 7x10min. im 1x1 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

 Tadpoles (zu deutsch: Kaulquappen) sind eine interessante Formation in diesem Gasnebel im Sternbild Fuhrmann.

Dreieinhalb Stunden Belichtungszeit sind immer noch recht wenig, um in diese schwachen Gebilde eine gute Detailzeichnung und Kontraste hinein zu bekommen. In der Hubble-Palette (den Schmalbandfiltern werden grün für H-alpha, blau für O[III] und rot für S[II] zugeordnet), bekommen die Kaulquappen aber ein schon fast mystisches Leuchten.

 

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NGC1961

 

Datum: 29.12./30.12.2016

Optik: 10“ Newton, 950mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L: 31x10 Minuten, RGB je 6x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Eine schicke Galaxie, die einen gestörten Eindruck macht: bei der langen Belichtung sind schwache Ausläufer eben erkennbar.

 

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NGC1977, Running Man Nebula

 

Datum: 23.12.2009

Optik: ED80 bei 480mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 11x5 Minuten im 1x1 binning, R: 3x5 Minuten, G 4x5 Minuten, B 5x5 Minuten im 2x2 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Der schöne Reflektionsnebel nahe dem Orion-Nebel, der ihm die Show stiehlt. Hier habe ich ihn einmal allein aufs Korn genommen.

 

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NGC1999, “Schlüsselloch”

 

Datum: 01.03.2013

Optik: 10“ Newton, 1450mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L: 4x10 Minuten, R, G, B je 3x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Charakteristischer Reflexionsnebel mit „Loch“ im Orion. Da gibt es auch eine nette Hubble-Aufnahme...

 

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NGC2146

 

Datum: 28.1.2011

Optik: 10“ Newton, 1450mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 20 x 10 Minuten, RGB: je 3 x 10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Eine interessante, gestörte Galaxie nahe des Nordpols in der Giraffe.

 

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NGC2175, “Affenkopfnebel”

 

Datum: 17.1. und 28.2.2016

Optik: 10“ Newton, 950mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: H-AlphaL: 12x10 Minuten, R: 5x10 Minuten, G: 4x10Minuten, B: 7x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Der Affenkopf steht hier auf dem Kopf (Norden etwa oben). Die Aufnahme ist ein (HA-R-G-B)(RGB), also keine Verwendung des H-alpha-Signals für die Farbe. Damit ist der Farbeindruck weniger rotlastig, aber natürlich. Man erkennt, dass im zentralen Teil auch deutliche (blaue) Reflexionsanteile enthalten sind.

 

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Rosettennebel NGC2237

 

Datum: 15.12.2007

Optik: ED80 / 600mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 20 x 3 Minuten bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit Quickcam 3000 (SC1) am 10“ Newton

 

Der Rosettennebel ist ein sehr großes Wasserstoffgebiet von etwa doppeltem Vollmonddurchmesser. Ein perfektes Objekt für die Brennweite des kleinen ED-Refraktors. Die Anregung des Wasserstoffs geschieht durch den offenen Sternhaufen im Zentrum des Nebels.

Die Einzelbelichtungen sind hier recht kurz ausgefallen, da der Nebel bei mir in den Ausläufern der Lichtglocke von Vegesack steht.

 

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NGC2264

 

Datum: 21.und 22.2.2014

Optik: TMB APO 115/805 bei 805mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: H-alpha 12x10 Minuten, R 4x10 Minuten, G 4x10 Minuten, B 4x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Ebenfalls mit dem TS 2,5“ Flattener am TMB, in den gleichen Nächten wie M95/M96 gewonnen. Der Weihnachtsbaumhaufen hier so gedreht, dass er gut erkennbar wird (Süden oben). Mit dabei der Konusnebel. Das Gebiet ist eine Herausforderung, der Konusnebel schwächer, als man aufgrund seines Bekanntheitsgrades vermuten lässt. NGC2264 ist die Gesamtheit aus Konusnebel, Weihnachtsbaumhaufen und den zugehörigen Nebelgebieten.

 

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NGC2336

 

Datum: 27.1.2011

Optik: 10“ Newton, 1450mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 12 x 10 Minuten, RGB: je 4 x 10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Eine schöne Galaxie, die man schräg von der Seite sieht. Auffällig sind die filigranen Spiralarme. Auch diese Galaxie ist nahe des Nordpols in der Giraffe zu finden.

 

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Erdnussnebel NGC2371/2

 

Datum: 20.1.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 11 x 10 Minuten, RGB: je 3 x 5 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Der Erdnussnebel ist ein interessanter kleiner planetarischer Nebel in den Zwillingen. Er ist recht lichtschwach, aber ich konnte ihn immerhin bereits ohne Filter direkt am Teleskop erkennen. Die hier sichtbaren äußeren Bögen bleiben visuell allerdings unerreichbar.

 

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Eskimonebel NGC2392

 

Datum: 20.1.2009

Optik: 10“ Newton, verlängert auf 2700mm mit Baader FFC, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 125 x 5s, RGB: je 4 x 2 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Von ganz groß (Rosettennebel) zu winzig klein: der Eskimonebel hat eine Ausdehnung von weniger als einer Bogenminute, erscheint also kaum größer als Jupiter. Die Brennweitenverlängerung ist hilfreich, um feinste Details sichtbar zu machen.

Hier habe ich Anleihen bei der Planetenfotografie gemacht: Für die Luminanz wurden aus 178 kurz belichteten Einzelbildern die 125 besten ausgewählt und überlagert.

 

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NGC2403

 

Datum: 28.11./29.11.2016

Optik: TMB APO 115/805 bei 805mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L: 23x10 Minuten, RGB: je 6x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Die schöne, große Galaxie mit reichlich Umgebung in der Sicht des TMB Apochromaten.

 

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NGC2655

 

Datum: 29.2. und 9.3.2016

Optik: 10“ Newton, 950mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L: 25x10 Minuten, RGB je 6x10 Minuten, alles im 1x1 binning.

Nachführung: Off-axis Autoguiding mit DSI Pro II

 

Eine wenig bekannte, aber interessante Galaxie bei +78° Deklination in der Giraffe. Neben den schwachen Gezeitenarmen zeigen auch die Dunkelwolken nahe des Zentrums, dass es sich hier nicht um eine einfache elliptische Galaxie handelt. In der Tat ist diese Galaxie das Produkt aus zwei miteinander verschmolzenen Vorgängern.

Links mit im Bild noch NGC2715.

 

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NGC2683

 

Datum: 28.1./13.2.2017

Optik: 10“ Newton, 950mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L: 22x10 Minuten, je 6x10 Minuten R, G, B

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Eine kleine Galaxie, der Einzelheiten schwierig zu entlocken sind.

 

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NGC2805

 

Datum: 16.2., 19.2. und 10.3.2015

Optik: 10“ Newton, 950mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L: 36x10 Minuten, je 9x10 Minuten R, G, B

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Eine wechselwirkende Gruppe von Galaxien, auch gelistet unter dem Namen Holmberg 124. Von links sind die NGC-Nummern: 2820, 2814 und 2805. Die große, etwas zerfledderte Spirale ist sehr flächenlichtschwach, deshalb waren die hier genutzten sechs Stunden Belichtung alleine für die Luminanz auch absolut notwendig.

 

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NGC2841

 

Datum: 7. und 10.2.2013

Optik: 10“ Newton, 950mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L: 22x10 Minuten, je 11x10 Minuten G, B, 6x10 Minuten B

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Eine kleine, nette Spiralgalaxie.

 

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NGC2903

 

Datum: 4.3.2010

Optik: Newton 254/1260 auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: Luminanz: 9x10 Minuten, RGB: je 5 x 5 Minuten im 2x2 Binning, H alpha 2 x 15 Minuten.

Nachführung: Off-axis Autoguiding mit DSI Pro II

 

NGC 2903 ist eine schöne Balkengalaxie. Die äußeren Bereiche der Spiralarme sind sehr schwach, sie sind hier gerade gut zu erkennen.

Die Galaxie ist eine der größeren des NGC-Kataloges. Zu finden ist sie im Sternbild Löwe.

 

 

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NGC3184

 

Datum: 9.3.2010

Optik: Newton 254/1260 auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: Luminanz: 15x10 Minuten, RGB: je 6 x 5 Minuten im 2x2 Binning.

Nachführung: Off-axis Autoguiding mit DSI Pro II

 

Eine sehr schöne Spiralgalaxie im Anblick von oben. Man beachte die „Augenform“ mit den Ansätzen der Spiralarme nahe des Zentrums!

Die Auflösung dieser Aufnahme ist für meine Verhältnisse sehr gut. Ich denke, hier zeigen sich bei einem vergleichsweise sicher gutem Seeing zusammen mit der G11 die Möglichkeiten des Ausrüstung.

 

Das Foto war Astrofoto der Woche (20/2010) bei astronomie.de.

 

 

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NGC3185, 3187, 3190, 3193

Hickson44

 

Datum: 17.2.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf EQ6 Skyscan, Koma-Korrektor

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 11x10min. L, je 3x3min RGB im 2x2 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Hickson 44 besteht aus 4 Galaxien in etwa 60 Millionen Lichtjahren Entfernung, die in enger Wechselwirkung miteinander stehen. NGC3193 ist die elliptische Galaxie rechts oben, 3190 die helle Galaxie mit dem deutlichen Staubband, 3187 ist die schwächere Galaxie mit den beiden Gezeitenarmen und 3185 schließlich links im Bild mit Balken und nahezu geschlossenem Ring. Zu finden ist das Quartett im Löwen nahe des Kopfes.

Die Bedingungen bei dieser Aufnahme waren ziemlich schlecht: durchziehende Schleierwolken und damit Grenzgröße wechselnd zwischen 3 und 5mag. Daher war ich im nachhinein ganz positiv überrascht von diesem Ergebnis.

 

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NGC3395 et. Al., Arp 270

 

Datum: 28.2., 1. und 2.3.2014

Optik: 10“ Newton, 950mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L: 25x10 Minuten, je 5x10 Minuten R, G, B

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Das wechselwirkende Galaxienpaar NGC3395 und NGC3396 ist in einem Frühstadium der Kollision. Die Wechselwirkung ist aber bereits klar an der umgebenden Aufhellung bei NGC3396 zu erkennen.

Außerdem links unten im Feld die schöne, aber kleine Spirale NGC3430 sowie rechts daneben NGC3424.

 

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NGC3675

 

Datum: 26.3./3.4.2017

Optik: 10“ Newton, 950mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L: 17x10 Minuten, je 5x10 Minuten R, G, B

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Die sogenannte „kleine Sonnenblumengalaxie“ - vergleiche mit M63.

 

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NGC 3718, 3729 und Hickson 56

 

Datum: 23.3.2011

Optik: 10“ Newton, 1450mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 7x15 Minuten, R 4x10 Minuten, G, B je 3x10 Minuten, alles 1x1 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

NGC3718 ist eine sehr interessante Galaxie, die in ganz eigentümlicher Weise verformt ist und deren Staubstreifen beeindruckt. Links am Rand findet sich die kleinere Galaxie NGC3729, und unterhalb von NGC3718 die Galaxiengruppe Hickson 56, deren Mitglieder in enger Wechselwirkung stehen.

 

 

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NGC3738 et.al.

 

Datum: 3. und 4.3.2013

Optik: 10“ Newton, 950mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: Luminanz 37x10 Minuten, R,G,B je 8x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Ein interessantes Feld im Großen Bären. Neben NGC3738 (irreguläre Galaxie in der Bildmitte) finden sich auch NGC3756 (low surface brightness Galaxie oben) und NGC3733.

 

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NGC3786/88

 

Datum: 6. und 7.3.2011

Optik: 10“ Newton, 1450mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 23x15 Minuten, RGB je 4x15 Minuten, alles im 1x1 binning.

Nachführung: Off-axis Autoguiding mit DSI Pro II

 

Ein wechselwirkendes Paar von Galaxien, auch bekannt als Arp294. Ziel dieser tiefen Aufnahme war es, die schwachen Gezeitenschweife der beiden Galaxien sichtbar zu machen. In der hier gezeigten Positivaufnahme sind sie kaum zu erkennen, aber in einer sehr gestreckten Negativaufnahme werden sie gut sichtbar: ein Schweif in nördliche Richtung von NGC3786 wegzeigend, zwei kleinere Ansätze nach Süden bei NGC3788. Die Aufnahme ist richtig orientiert: Norden ist oben, Osten links.

 

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NGC3953

 

Datum: 27.3.2011

Optik: 10“ Newton, 1450mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 7x15 Minuten, RGB je 3x10 Minuten, alles im 1x1 binning.

Nachführung: Off-axis Autoguiding mit DSI Pro II

 

Eine hübsche Galaxie nahe M109 im Großen Bären. Die Gestalt erinnert an die Sonnenblumengalaxie M63.

 

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NGC4244

 

Datum: 14.4.2010

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 8 x 10 Minuten, R, G, B: je 4x5 Minuten im 2x2 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

NGC4244 ist eine recht große, aber lichtschwache Galaxie in den Jagdhunden, die wir praktisch exakt von der Seite sehen. Die Entfernung beträgt nur etwa 6 Millionen Lichtjahre.

 

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NGC4395

 

Datum: 6.4.2010

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 10 x 10 Minuten, H-alpha: 3 x 10 Minuten, R, G, B: je 4x5 Minuten im 2x2 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

NGC4395 ist die uns nächstgelegene Seyfert-Galaxie, d.h. eine Galaxie mit einem sehr hellen, aktiven Kern. Im Zentrum dieser Galaxie befindet sich ein schwarzes Loch mit etwa 10.000 bis 100.000 Sonnenmassen. Die in dieses Loch einströmende Materie führt dazu, dass in einem breiten Spektrum Energie emittiert wird. Die Galaxie ist in den Jagdhunden zu finden. Die Entfernung beträgt rund 15 Millionen Lichtjahre, bei einem wahren Durchmesser von 55000 LJ ist die Ausdehnung rund 13 x 11 Bogenminuten. 

 

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NGC4449

 

Datum: 23.4.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 5 x 10 Minuten, RGB: je 2 x 5 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

NGC4449 (für mich: „das fliegende Kissen“) ist eine irreguläre Galaxie, ähnlich wie die Magellanschen Wolken als Begleiter unserer Milchstraße. NGC4449 ist allerdings wesentlich weiter, nämlich rund 12,5 Millionen Lichtjahre entfernt. Sie ist vermutlich vor etwa 500Millionen Jahren durch eine nahe Begegnung mit einer anderen Galaxie stark gestört worden, wodurch sie sich von einer Balkengalaxie in eine irreguläre Galaxie mit starker Sternentstehung („Starburst-Galaxie“) wandelte. Durch die starke Sternentwicklung ist die Flächenhelligkeit sehr hoch, NGC4449 ist damit auch für kleinere Teleskope schon ein recht einfaches Objekt – und liefert fotografisch schon mit recht kurzen Belichtungszeiten passable Ergebnisse.

 

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NGC4490

 

Datum: 9.4.2010

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 8 x 10 Minuten, H-alpha, R, G, B: je 4x5 Minuten im 2x2 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Das paar NGC4485 und NGC4490 ist sicher besonders reizvoll. Die beiden Galaxien haben eine enge Passage hinter sich, man kann eine Materiebrücke zwischen den beiden noch erahnen. Die Flächenhelligkeit der beiden Galaxien ist recht hoch, sie sind auch visuell ein schönes paar. Zu finden sind die beiden in den Jagdhunden.

 

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NGC4565

 

Datum: 15.4.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 7 x 10 Minuten, RGB: je 3 x 5 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

NGC4565 ist eine der bekanntesten Galaxien in Kantenlage. Mit rund 15 Bogenminuten Länge bringt sie es immerhin auf einen halben Monddurchmesser. Auch visuell ist NGC4565 deutlich einfacher als NGC891, dem zweiten bekannten Vertreter der „edge-on“-Galaxien. Fotografisch gibt NGC891 allerdings etwas mehr her: Details in dem Staubband sind dort etwas gröber strukturiert, während bei NGC4565 kaum Strukturen erkennbar werden. Die Entfernung beträgt rund 30 Millionen Lichtjahre.

 

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NGC4618

 

Datum: 13.4.2010

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 6 x 10 Minuten, R, G, B: je 3x5 Minuten im 2x2 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Hier fehlt ein bisschen Belichtung. Die beiden Galaxien, NGC4618 als grosser, NGC4625 als kleiner Partner, bilden ein interagierendes Paar. Bei tieferen Aufnahmen zeigen sich mehr Strukturen, und auch farblich offenbart sich deutlich mehr.

 

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NGC4631, die Walgalaxie

 

Datum: 6., 14., 16. und 19.4.2015

Optik: 10“ Newton, 950mm mit ASA Reducer, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: 30x10min. L, je 6x5min RGB und H-alpha

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Nicht nur die Walgalaxie, sondern auch der „Haken“ NGC4656, eine gestörte Galaxie nahe bei. Wenn man genau hinsieht, dann erkennt man an dieser einen schwachen Gezeitenschweif Richtung Norden (oben).

 

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NGC4725, die Galaxie mit dem einen Arm

 

Datum: 19.3.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf EQ6 Skyscan, Koma-Korrektor

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 10x10min. L, je 3x5min RGB im 2x2 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Der einzelne Arm dieser Galaxie ist recht lichtschwach. Mehr Belichtung bzw. bessere Sichtbedingungen hätten da sicher gut getan. Wie bei der Walgalaxie auch war aber das Hauptproblem die Kollimation des Newton, die für eine deutliche Reduzierung der Auflösung sorgte.

 

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NGC5248

 

Datum: 13.4.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 6 x 10 Minuten, RGB: je 3 x 5 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

NGC5248 ist eine schöne Balkenspirale im Sternbild Bootes, gehört aber noch zum riesigen Virgo-Galaxienhaufen. Die inneren Spiralarme (hier gut zu sehen) sind recht hell. Lange Belichtungen bei sehr guten Bedingungen zeigen zwei Arme, die sich sehr schwach noch wesentlich weiter in den Raumerstrecken. Hier sind sie nur mit gutem Willen ansatzweise erkennbar.

 

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NGC5905/5908

 

Datum: 21.,22. und 24.4.2011

Optik: 10“ Newton, 1450mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 33 x 15 Minuten, R 6x10 Minuten, GB: je 7 x 10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Ein schönes Galaxienpaar im Drache. Hier habe ich sehr lange belichtet, aber leider war die Durchsicht an allen Tagen nicht sehr gut, so dass es gerne noch mehr Tiefe hätte sein dürfen. NGC5905 ist mit den sehr schwachen Teilen zwischen den geschwungenen Spiralarmen ein harter Brocken.

 

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NGC5907

 

Datum: 18.4.2010

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 21x10min. L, je 6x5min RGB im 2x2 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Eine schöne, gar nicht mal kleine Galaxie in hohen nördlichen Breiten (+56° im Sternbild Drache). Wir sehen sie fast in Kantenlage.

Dies ist eine meiner besten Aufnahmen. Die lange Belichtungszeit führt zu einer sehr rauscharmen Abbildung, und auch die Auflösung ist sehr gut und offenbart dadurch eine Reihe von Details in den Armen dieser Galaxie.

 

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NGC5981, -82, -85

 

Datum: 24.4.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 13 x 10 Minuten, RGB: je 5 x 5 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

NGC5981 (edge-on, links), NGC5982 (elliptisch, Mitte) und NGC5985 (Spirale, rechts) bilden eine schöne Dreiergruppe im Sternbild Drache. Die geringen Flächenhelligkeiten verlangen lange Belichtungszeiten. Zusammen mit der Farbe sind hier etwa 3 ½ Stunden zusammen gekommen. Die Galaxien sind zwar nicht als Gruppe klassifiziert, liegen aber alle in etwa 100 bis 140 Millionen Lichtjahren Entfernung.

 

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NGC6543 mit äußerer Hülle

 

Datum: 28.5.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 2x15min H-alpha, 4x15min O[III]

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Der Katzenaugennebel ist ein sehr heller planetarischer Nebel im Drachen. Der helle Zentralteil ist winzig, kaum 30“ im Durchmesser. Die sehr lichtschwache äußere Hülle dagegen hat einen Durchmesser von etwa 6 Bogenminuten.

Das Sichtbar machen dieser Hülle gelingt bei lichtverschmutztem Himmel nur mit Schmalbandfiltern. Wie hell der zentrale Teil des Nebels ist erkennt man daran, dass die Beugungserscheinungen der Spikes der Fangspiegelspinne sichtbar werden.

 

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NGC6543 (Zentralteil)

 

Datum: 16.6.2008

Optik: 10“ Newton, 2300mm mit FFC, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 10x30s rot, je 6x30s grün, blau.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Aufnahme des Zentralteils des Katzenaugennebels. Die Brennweite des Newtons wurde mittels des Baader Flatfield Konverters aus 2300mm erhöht, da der planetarische Nebel nur etwa 30“ groß ist. Die Aufnahme ist dazu noch um den Faktor 2 hochskaliert, die Äquivalentbrennweite beträgt damit 4600mm.

 

 

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NGC6781

 

Datum: 5.8.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 3x10min. O[III], 4x10min. H-alpha, 4x10min. R, alles 1x1 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

NGC6781 ist ein nicht oft gezeigter, aber trotzdem recht heller und großer planetarischer Nebel im Adler. Wahrscheinlich geht er in der relativen Nähe zum prominenten Vertreter M27 etwas unter. Auch visuell ist der Nebel gut zu beobachten, eine Herausforderung ist es, die leichte Öffnung der Nordseite des Ringes (im Bild nach rechts) zu erkennen.

Den Luminanzkanal habe ich hier aus den R- und H-alpha-Aufnahmen generiert. Die Farbe kommt für rot ebenfalls aus dieser Mischung, Grün- und Blaukanal sind O[III]. Damit ergibt sich ein relativ natürlicher Farbeindruck, es handelt sich aber nicht um die „echten“ Farben.

 

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NGC6888

 

Datum: 21. und 23.7.2012

Optik: 10“ Newton, 1450mm mit Paracorr auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: 8x10min H-alpha, 9x10min. O[III], je 2x10min R,G,B

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Der Crescent-Nebel („Mondsichel-Nebel“) ist ein seltenes Exemplar eines Wolf-Rayet-Nebels, d.h. ein Wolf-Rayet-Stern, der starke Sternwinde mit entsprechendem Masseabgang erzeugt, bildet das Zentrum und die Anregungsquelle dieses Nebels.

Wenn man genau hinschaut, dann erkennt man, dass das rot leuchtende Wasserstoffgas von einem schwächeren, grünblau leuchtenden Sauerstoffhalo umgeben ist.

 

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NGC6905

 

Datum: 27.7.2008

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 10x5min. L, je 3x3min RGB im 2x2 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Ein kleiner planetarischer Nebel in der oberen rechten Ecke des Sternbildes Delfin. Der Name Cocktail stammt von der Form der umgebenden Sterne, die mit etwas Phantasie die Umrisse eines Cocktailglases bilden. Der Nebel selbst ist in etwa die Olive in dem Glas (im Bild steht das Glas nahezu aufrecht).

In der Aufnahme kommen die feinen Strukturen gerade heraus.

 

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NGC6914

 

Datum: 6., 7. und 8.7.2013

Optik: TMB APO 115/805 bei 615mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: H-alpha 16x10 Minuten, L 16x10 Minuten, R 8x10 Minuten, G,B je 10x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Ein weniger bekanntes Nebelgebiet im Schwan. Drei Reflexionsnebel sind hier in H-alpha-leuchtende Nebel eingebettet und von Dunkelwolken durchzogen.

 

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NGC6946

 

Datum: 11.8.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 5x10min. L, je 3x5min. R, G, B im 2x2 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

NGC6946 ist eine recht unbekannte Galaxie, die jedoch in nur etwa 10 Millionen Lichtjahren Entfernung liegt und zur lokalen Gruppe zählt. Allerdings liegt sie in Richtung der galaktischen Ebene, und damit wird ihr Licht durch interstellaren Staub geschwächt. Die Flächenhelligkeit ist recht gering, die Größe mit gut einem Drittel des Monddurchmessers dagegen beachtlich.

 

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NGC6960

 

Datum: 27.5.2012

Optik: 10“ Newton, 950mm mit ASA Reducer, Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: 7x10min H-alpha , 6x10min O[III], je 2x10min R, G, B

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Der Sturmvogel ist der westliche Teil des Cirrus-Nebels im Schwan. Dieser Supernovaüberrest passt hervorragend auf den Chip der Atik 383, wenn man die Brennweite des Newtons mit Reducer auf etwa 950mm verkürzt.

Ich war sehr angenehm überrascht von dem schönen Ergebnis, in einer fast-Vollmondnacht hatte ich damit nicht gerechnet, ich wollte eher eine spezielle Methode ausprobieren, um den Nebel mit den schönen Kontrasten der Schmalbandaufnahmen darstellen zu können und gleichzeitig natürliche Sternfarben zu erhalten. Hier ist die Beschreibung zu lang, aber wer es wissen will, der schreibt mir einfach.

 

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NGC7000

 

Datum: 8.6.2008

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 8x10min H-alpha (Grün), 3x10min O[III] (blau), 3x10min S[II] (rot).

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

NGC7000 ist der berühmte Nordamerikanebel im Schwan. Hier gezeigt ist nur ein kleiner Ausschnitt (Bereich Mexiko). Die Aufnahme ist mit Schmalbandfiltern gemacht und in Falschfarben gehalten. Verwendet wurde die Hubble-Palette, wobei der Wasserstoff grün, Sauerstoff blau und Schwefel rot eingefärbt werden. Hieran kann man nun die Elementeverteilung im Nebel erkennen: Wasserstoff dominiert eindeutig, Schwefel ist im hellsten Teil mit angereichert, und Sauerstoff eher gleichmäßig verteilt. Deutlich sind auch Dunkelnebel zu erkennen, die sich vor und in die leuchtenden Gasmassen schieben.

 

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NGC7008

 

Datum: 2.9.2010

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 8x10min. L, je 4x5min RGB alles 1x1 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Ein schöner und gar nicht so kleiner planetarischer Nebel im Schwan. Man kann sich hier durchaus einen Embryo in der Fruchtblase vorstellen.

 

 

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Irisnebel NGC7023

 

Datum: 25.5.2012

Optik: 10“ Newton, 950mm mit ASA Reducer, Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: 12x10 min. L, je 4x10 min. G, B,  5x10min. R

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Der Iris-Nebel ist ein sehr schöner Reflektionsnebel. Die Ausdehnung des Nebels ist wesentlich größer als der blau leuchtende Bereich. Diesmal ist es mir endlich gelungen, die Dunkelwolken vernünftig sichtbar zu machen.

 

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NGC7027

 

Datum: 26.6.2011

Optik: 10“ Newton, mit FFC bei 3200mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L 24x10s, B,G je 9x10s, R 10x10s

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Ein sehr kleiner planetarischer Nebel mit weniger als 10" Durchmesser. Trotzdem zeigen sich einige Einzelheiten. Interessant der hellste Teil, der O[III]-typisch grün leuchtet, während der Rest einen Touch Rot zeigt. Das Hubble Space Teleskop hat sich dieses kleinen Teiles auch mal angenommen, und dort findet man gute Übereinstimmung in den Details. Das rötliche und die dunklen Einschürungen sind Staubwolken, wie es scheint. Der kleine ist sehr leicht zu finden, sehr hell, aber eben fast sternförmig mit grünlichem Licht.

 

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NGC7129 + NGC7142

 

Datum: 24.7.2012

Optik: 10“ Newton, 950mm mit ASA Reducer auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: 14x10min. L, je 3x10min. RGB

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Dies ist ein schöner, aber recht lichtschwacher Reflektionsnebel im Kepheus. Auffällig sind neben den blauen Reflektionsanteilen auch kleine, rote H-alpha-Gebiete. In dieser Farbkombination ein durchaus reizvolles Objekt!

In diesem größeren Feld ist noch der offene Sternhaufen NGC7142 enthalten (links unten).

 

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Stephans Quintett (NGC7320 und weitere)

 

Datum: 8. und 30.8.2008

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: 13x10min. L, je 3x5min. RGB im 2x2 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Fünf Galaxien tanzen umeinander – das ist schon ein reizvolles Motiv. Man erkennt, trotz der Winzigkeit der einzelnen Galaxien, einige Knoten in den verzerrten Spiralarmen sowie Gezeitenschweife. Die Galaxien stehen in starker Wechselwirkung untereinander.

 

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NGC7331 und Deer Lick Group, Stephans Quintett

 

Datum: 5., 7. und 8.8.2015

Optik: 10“ Newton, 950mm mit ASA Reducer, Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: 30x10min. L, je 6x10min. RGB

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

NGC7331 ist das Hauptmitglied der Deer-Lick-Group. Die kleineren Galaxien um sie herum gehören ebenfalls zu dieser Gruppe. Mit der Atik 383L+ passt hier auch noch Stephans Quintett mit ins Bild.

 

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NGC7380

 

Datum: 31.7.2010

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: 3x5min. L, 6x15min. H-alpha, je 3x5min. RGB im 2x2 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

NGC7380 ist der offene Sternhaufen in dem Nebelgebiet Sh2-142. In diesem Nebelgebiet, das sich in einem äußeren Spiralarm unserer Galaxis befindet, findet Sternentstehung statt.

 

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NGC7479

 

Datum: 17.9.2009 + 11.10.2010

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf EQ6 Skyscan (2009) bzw. Losmandy G11 (2010)

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: 25x10min. L, je 6x5min. RGB, alles 1x1 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

NGC7479 ist eine kleine, aber sehr schöne Balkengalaxie im Pegasus. Man findet nicht viele Bilder von ihr. Hier Details sichtbar zu machen ist eine kleine Herausforderung.

 

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Bubble Nebel NGC7635

 

Datum: 3.9.2011

Optik: 10“ Newton, 1450mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: 8x15 Minuten H-alpha, je 3x10 Minuten G,B

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

Hier haben wir wieder einen Wasserstoff-Nebel, der besonders durch seine zentrale Blase auffällt. Der Sternenwind eines Wolf-Rayet Sternes hat das Gas komprimiert und so die Namen gebende Blase geschaffen.

 

 

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NGC7640

 

Datum: 12. + 13.10.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: 19x10 Minuten L im 1x1 binning, je 3x5 Minuten R,G,B im 2x2 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

Dies ist eine lichtschwache Balken-Galaxie, die wir fast von der Kante sehen.

 

 

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Blauer Schneeball NGC7662

 

Datum: 11.10.2007

Optik: 10“ Newton, 3200mm mit FFC auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: 10x3 Minuten L, je 8x2 Minuten R,G,B, alles  im 1x1 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

Der blaue Schneeball ist ein sehr kleiner, aber sehr heller planetarischer Nebel. Mit einer Größe von weniger als 30 Bogensekunden fällt es schwer, ihm Details zu entlocken. Hier sind der Zentralstern, eine innere Schale sowie die ebenfalls noch sehr hellen äußeren Bereiche zu unterscheiden. Einige weitere Einzelheiten werden gerade sichtbar.

Aufgrund der hohen Flächenhelligkeit des Objektes können die Belichtungszeiten recht kurz ausfallen, auch Mondlicht oder schlechte Transparenz stören kaum. Ruhige Luft ist wesentlich wichtiger, damit die hier verwendeten 3200mm Brennweite (mit Fluorid Flatfield Konverter erzeugt) noch gewinnbringend eingesetzt werden können.

 

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NGC7741

 

Datum: 5.9.2010

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: 19x10 Minuten L, je 5x5 Minuten R,G,B, alles 1x1 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

NGC7741 ist eine ungewöhnliche Balkenspirale. Trotz recht reichlicher Belichtungszeit waren ihr nicht allzu viele Details zu entlocken. Interessant aber in jedem Fall die Form bzw. die Helligkeitsverteilung, die abgesehen vom zentralen Balken relativ einheitlich ist und daher keine ausgeprägten Spiralarme erkennen lässt. Auf sehr tiefen Aufnahmen soll sich noch ein schwacher Halo mit etwa doppelter Ausdehnung der hier sichtbaren Größe zeigen. Die Entfernung beträgt lediglich ca. 30 - 45 Millionen Lichtjahre.

 

 

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NGC7769, -70 und -71

 

Datum: 14.10.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: 13x10 Minuten L im 1x1 binning, je 5x5 Minuten R,G,B im 2x2 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

Eine interessante, aber recht kleine Gruppe wechselwirkender Galaxien. Bei genauem Hinsehen erkennt man noch schwache Gezeitenschweife um die von oben zu sehende NGC7769 sowie rechts von NGC7771.

 

 

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NGC7788

 

Datum: 7.9./24.9./25.9.2016

Optik: TMB APO 115/805 bei 615mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L: 13x10 Minuten L , RGB je 6x10 Minuten, H-alpha 13x10 Minuten-alpha
Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

NGC7788 zusammen mit NGC7790, Berkeley 58 (alles offene Haufen) und dem kleinen Emissionsnebel Sh2-167.

 

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NGC7814

 

Datum: 10.10.2010

Optik: 10“ Newton, 1260mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: 10x10 Minuten L , je 5x5 Minuten R,G,B, alles 1x1 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

NGC7814 im Pegasus sehen wir fast perfekt von der Seite. Man achte auf die leichte Abweichung, da der hintere Teil des Staubstreifens etwas links oberhalb des vorderen Teils verläuft. Der sehr schmale Staubstreifen zeigt auf tieferen Aufnahmen eine Deformation, er ist nicht gerade, sondern leicht gebogen und verdreht.

 

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IC10 und vdB 1

 

Datum: 7., 8. und 9.9.2015

Optik: TMB APO 115/805 bei 615mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L 35x10 Minuten, H-Alpha 10x10 Minuten, R 10x10 Minuten, G: 7x10 Minuten,B: 6x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

IC10 (links im Bild) ist eine kleine, irreguläre Galaxie. Sie ist ein Begleiter von M31, der Andromedagalaxie. Die Flächenhelligkeit ist sehr gering, daher hier eine recht üppige Belichtungszeit. Durch die H-Alpha-Belichtung kommen die entsprechenden Gebiete in der Galaxie etwas besser zur Geltung.

Rechts im Bildfeld, unter beta CAS, steht der Reflexionsnebel vdB1. In dem Gebiet auch noch Dunkelnebel und Herbig-Haro-Objekte.

Astrofoto der Woche 49/2015!

 

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IC59 und IC63

 

Datum: 6.9./7.9./9.9./16.9.2012

Optik: 10“ Newton, 950mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L: 20x10 Minuten, R, B, B je 6x10 Minuten, H-alpha 14x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Zwei Reflexions- und Emissionsnebel nahe Gamma Cassiopeia. Der blaue Halo auf der rechten Seite resultiert von diesem hellen (2.m5) Stern, den ich knapp außerhalb des Bildfeldes postiert habe, um die schwachen Nebel nicht völlig zu überstrahlen. Gamma Cassiopeia ist auch der Verursacher dieser Nebel, er ist sowohl die Quelle der Materie, als auch der Strahlung, die reflektiert wird bzw. den Wasserstoff zum Leuchten anregt.

 

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IC342

 

Datum: 26.9. 2008

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 10x10min. L, je 3x5min RGB im 2x2 binning, 2x15min H-alpha 1x1 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Die Galaxie, die sich verstecken möchte – IC342 liegt in einer Richtung, in der man durch unsere Milchstraße schauen muss. Daher ist die Galaxie stark abgeschwächt. Selbst den NGC-Katalog hat sie noch verpasst. Dabei gehört sie zur lokalen Gruppe und wäre, wenn nicht so viel Licht absorbiert würde, eine der hellsten und größten Galaxien am Himmel. So ist sie dagegen ein recht schwieriges Objekt.

Die Bedingungen bei dieser Aufnahme waren nicht sonderlich gut, die Grenzgröße lag nur etwa bei 4,5mag. Der Rotkanal ist aus rot und H-alpha zusammen gesetzt, daher sind auch einige H-alpha-Gebiete zu erkennen. Insgesamt ist es aber schwierig, bei dieser Galaxie einen guten Kontrast zu erzielen.

 

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IC434/B33, Pferdekopfnebel

 

Datum: 11.3.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 11x10min. H-alpha, je 3x5min O[III], S[II] im 2x2 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Kaum zu glauben – diese Aufnahme entstand bei Vollmond. Schmalbandfilter machen es möglich. Der Luminanz-Kanal besteht aus den 11 10-minütigen H-alpha-Aufnahmen, die Farben R, G und B sind H-alpha, O[III] und S[II] zugeordnet. So handelt es sich also, trotz des natürlichen Aussehens, um eine Falschfarbenaufnahme.

Während sowohl im H-alpha wie auch (weniger deutlich) im S[II] die charakteristische Pferdekopf-Form gut erkennbar ist, ist das Signal im O[III] gleich null. Wer den Nebel also visuell beobachten möchte, der lässt den O[III]-Filter besser in der Kiste. UHC- oder, noch vorteilhafter, H-beta-Filter sind hier die richtige Wahl.

 

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IC405, Flaming Star Nebula

 

Datum: 15.01.2012

Optik: 10“ Newton, mit ASA Reducer bei 980mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L: 12x10 Minuten, R, G, B: je 5x10 Minuten. Alles 1x1 binning

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Dies ist eine sehr schöne Region im Fuhrmann, in der ein Reflektionsnebel mit einem H-alpha leuchtenden Nebelgebiet einher geht. Die Region ist recht ausgedehnt, der Reflexionsnebel allerdings auf den Bildausschnitt beschränkt. In vielen Aufnahmen erscheint der Reflexionsnebel in tiefem Rot eingebettet, da oft H-alpha-Aufnahmen beigemischt werden. Hier habe ich darauf bewusst verzichtet, der Blauanteil wird daher sehr dominant.

 

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IC443, Quallennebel

 

Datum: 16.2.2010

Optik: ED80 bei 480mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 4x15min H-alpha, je 3x10min GB, alles 1x1 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am TS OAG 9mm

 

In diesem Winter habe ich viele Aufnahmen dieses schönen Nebels gesehen. Hier also meine Variante (mit wieder einmal zu wenig Belichtungszeit). Mit dem William Optics Reducer Typ II wurde der ED80 auf 480mm verkürzt, und auf die 11mm Diagonale des Atik-Chips wird damit bis in die Ecken eine gervorragende Abbildungsqualität erzielt. Für größere Objekte wie dieses hier eine schöne Kombination.

 

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IC749/750/751/752

 

Datum: 28. und 29.3.2011

Optik: 10“ Newton, 1450mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 17x15 L, je 6x10min RGB, alles im 1x1 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Eine tiefe Aufnahme (insgesamt 7h15m) eines schönen, kleinen Galaxienpaares (IC 749/750), sowie einigen kleineren Galaxien. Selten gezeigt, aber der Farbkontrast der beiden Hauptgalaxien ist außergewöhnlich.

 

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IC1396A

 

Datum: 15.8.2009

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf EQ6 Skyscan

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 3x15min H-alpha, 9x5min L, je 4x5min RGB im 2x2 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Der „Elefantenrüssel“ ist ein Teil des Gasnebels IC1396 im Kepheus. vdB (=van den Berg) 142 bezeichnet nur den kleinen Reflektionsnebel im runden Kopfteil um den hellen Stern.

Hier ist ebenfalls lange Belichtung angesagt, das Gebiet leuchtet nicht gerade sehr hell. 

 

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IC5146

 

Datum: 7.8.2010

Optik: 10“ Newton, 1260mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 8x8min. L, je 3x5min RGB im 2x2 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Der Cocoon-Nebel ist eine wunderschöne Mischung aus Reflektions- und Strahlungsnebel. Man kann dies aus der roten (Wasserstoff-Leuchten) und umgebenden blauen (Reflektionsteile) Farben erkennen. Ein wahrlich flauschiges Bällchen!

Der Nebel ist trotz seiner Bekanntheit reichlich schwach.

 

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Abell 12

 

Datum: 15.1.2011

Optik: 10“ Newton, Paracorr, 1450mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16 HR

Belichtung: 9x5min H-alpha, 10x5min O[III], je 9x1min RGB, alles im 1x1 binning.

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Ein reichlich unbekannter planetarischer Nebel, der sich knapp neben µ Orionis so gut versteckt hat, dass er erst im Abell-Katalog auftaucht. Dabei ist er, untypisch für Abell-Nebel, relativ flächenlichtstark. Aber die Überstrahlung durch den Vordergrundstern macht ihn zu einem schwierigen Objekt. 

 

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Abell2151

 

Datum: 22.5./23.5./24.5.2012

Optik: 10“ Newton, 950mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L: 24x10 Minuten, G, B je 4x10 Minuten, R 5x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Der Herkules-Galaxienhaufen. Etwa 100 Galaxien befinden sich in einer Entfernung von grob 500 Mio. Lichtjahren – da wird es langsam schwierig mit der Abbildung von Einzelheiten. Bitte mal in Ruhe bei der 100%-Abbildung durch das Bild wandern und Galaxien zählen!

 

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Campbell´s Hydrogen Star

 

Datum: 26.6.2011

Optik: 10“ Newton, mit FFC bei 3200mm, auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: L 18x10s, H-alpha 9x60s, R,G je 12x30s, B 8x30s

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Ungewöhnlich für einen planetarischen Nebel leuchtet er, wie auch NGC40, hauptsächlich im H-alpha-Licht. Man streitet sich wohl durchaus noch, ob das jetzt protoplanetarisch ist, oder ob der Nebel doch schon "ordentlich" ist. Visuelle Beobachter berichten nach meinen Recherchen bei hohen Vergrößerungen und mit nicht zu kleinen Geräten von einem Ring um den Zentralstern. Der Nachweis ist mir hier gelungen, und zwar mit höchstem Kontrast in den H-alpha-Aufnahmen. Man beachte den Maßstab, der Nebel hat weniger als 10" Durchmesser.

 

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Sharpless 106

 

Datum: 24.9.2011

Optik: 10“ Newton, 1450mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 16HR

Belichtung: 7x15 Minuten H-alpha, je 3x10 Minuten G,B

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

Ein kleiner bipolarer Nebel im Sternbild Schwan. Dieses schöne Bild ist auf Frank Wiernys jährlichem Teleskoptreffen in Portsloge entstanden.

 

 

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vdB 149, vdB150, LBN1235

 

Datum: 1. und 2.8.2013

Optik: TMB APO 115/805 bei 615mm auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: L 28x10 Minuten, B 8x10 Minuten, G,B je 7x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Ein weniger bekanntes Nebelgebiet im Schwan. Drei Reflexionsnebel sind hier in H-alpha-leuchtende Nebel eingebettet und von Dunkelwolken durchzogen.

 

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Sh2-174

 

Datum: 21. und 22.8.2015

Optik: TMB APO 115/805 mit TS Flattener auf Losmandy G11

Kamera: Atik 383L+

Belichtung: H-alpha 25x10 Minuten, O[III]  23x10 Minuten, R, G, B je 3x10 Minuten

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Eine wirklich harte Nuss. Vermutlich handelt es sich hier um einen alten, recht ungewöhnlichen planetarischen Nebel.  Der ebenfalls vermutliche Zentralstern ist der tiefblaue Kamerad innerhalb der O[III]-Emission (grünblau).

 

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NGC1499, California-Nebel

 

Datum: 30.01.2009

Optik: Canon Tele 200mm F/2.8

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 15x90s bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Ein großes Wasserstoff-Gebiet im Perseus, das selbst bei nur 200mm Brennweite noch einen guten Teil des Canon-Chips füllt.

 

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Orion-Nebel M42/M43

 

Datum: 20.12.2008

Optik: ED80, reduziert auf 480mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 12x120s bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Noch einmal die Orion-Nebel Gegend mit etwas mehr Umfeld.

 

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Orions Schwert und Gürtel

 

Datum: 26.12.2008

Optik: Canon Tele 200mm bei F/4

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 17x150s bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Zwei große Nebelgebiete im Orion in einem Bild: der bekannte Orion-Nebel sowie die Gegend um den Pferdekopfnebel und Flammennebel..

 

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Galaxiengruppe M81/M82

 

Datum: 02.01.2009

Optik: ED80, reduziert auf 480mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 33x180s bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Off-axis-Guider

 

Ein Übersichtsbild über die nahe Galaxiengruppe um M81 und M82 im Großen Bären. Neben den beiden Hauptgalaxien nahe der Bildmitte sind noch weitere zu erkennen: unten etwas rechts: NGC3077, oben in der Mitte MCG+12-10-005, rechts MCG+12-10-008, sowie einige weitere kleine Galaxien, deren Benennung ich nicht gefunden habe. Direkt unterhalb von M81 ist der schwache Begleiter Holmberg IX (MCG+12-10-012) gerade eben zu erahnen.

Die Brennweitenreduzierung mittels William Reducer Typ II funktioniert recht gut am ED80 zusammen mit der Canon. Die Sternabbildung bleibt bis in die Ecken trotz der Reduzierung gut, und eine resultierende schwache Vignettierung kann man herausrechnen. Allerdings sollte man keine größeren Chips mehr verwenden.

 

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M106 und Umgebung

 

Datum: 22.04.2008

Optik: ED80 / 600mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 15 x 4 Minuten bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit Quickcam 3000 (SC1) am 10“ Newton

 

Mit der Canon und dem kleinen ED erreicht man schöne Weitfeldaufnahmen. Hier sind neben der zentralen Galaxie M106 noch viele weitere zu erkennen: Die nahe gelegene NGC4284, die schöne Galaxie in Kantenlage mit Staubstreifen NGC4217, links oben die hellere Galaxie NGC4220 und ganz links oben NGC4218, dann oberhalb der Bildmitte die beiden kleinen NGC4232 und NGC4231sowie rechts unterhalb der Galaxie in Kantenlage noch NGC4226.

 

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NGC7331, Deer Lick Group, Stephans Quintett

 

Datum: 30.08.2008

Optik: ED80 / 600mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 16 x 5 Minuten bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

Ein weites Feld von etwa 1,5° x 1° Größe im Perseus. Dominierend ist im Zentrum NGC7331, die umgeben ist von der 10mal weiter entfernten Deer Lick Group, einer Galaxiengruppe. Rechts oben im Bild sieht man Stephans Quintett. Bei näherem Hinsehen findet man noch viele weitere, winzige Galaxien im Bild.

 

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M63 und Umgebung

 

Datum: 20.04.2009

Optik: ED80 bei 480mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 28 x 4 Minuten bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

Die schöne Sonnenblumengalaxie als Blickfänger in dieser Feldaufnahme. Bei enauerem Hinsehen in voller Auflösung kann man noch viele weitere Galaxien entdecken.

 

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NGC7000

 

Datum: 30.05.2009

Optik: 200mm / F2.8 Tele

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 30 x 3 Minuten bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

Der Nordamerikanebel zusammen mit dem Pelikannebel in der Übersicht. Bei dieser Belichtungszeit und der rotempfindlichen Canon eindeutig Nordamerika!

 

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Cirrusnebel

 

Datum: 17.08.2009

Optik: Canon Tele 2.8/200mm

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 49 x 1,5 Minuten bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

Der Cirrusnebel in der Gesamtübersicht mit Pickerings Triangle, dem Sturmvogel und dem östlichen Teil.

 

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IC5146, Cocoon-Nebel

 

Datum: 22.08.2009

Optik: ED80 / 600mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 22 x 5 Minuten bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

Der Cocoon-Nebel in der Übersicht. Schön zu erkennen ist die Dunkelwolke, die sich vom Nebel  aus nach rechts unten erstreckt.

 

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NGC7129 und NGC7142

 

Datum: 24.08.2009

Optik: ED80 / 600mm auf EQ6 Skyscan

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 24 x 5 Minuten bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

NGC7129 ist der blaue Reflektionsnebel etwas rechts unterhalb der Bildmitte, NGC7142 der offene Sternhaufen links oberhalb der Bildmitte. Ein schönes Paar!

 

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IC1805, der Herznebel

 

Datum: 19.9.2009

Optik: Canon Tele 2.8/200mm bei F/4

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 77 x 1,5 Minuten bei 1600ASA

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

Der Herznebel ist ein großes Wasserstoff-Nebelgebiet in der Cassiopeia, etwas östlich des „W“ gelegen. Er ist recht lichtschwach, was die Bildbearbeitung hiher nicht gerade vereinfachte.

 

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M51 und Umgebung

 

Datum: 12.04.2010

Optik: Canon Tele 2.8/200mm bei F/4

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 42 x 2,5 Minuten bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

Die bekannte Whirlpoolgalaxie hier mit ganz viel Feld drumherum. Es ist erstaunlich, dass sich bereits mit einem 200mm Teleobjektiv sehr klar die Spiralstruktur zeigt.  

 

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NGC4631 und NGC4656

 

Datum: 10.04.2010

Optik: ED80 / 480mm auf Losmandy G11

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 31 x 4 Minuten bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

Die Walgalaxie bei 480mm, hier zusammen mit dem „Haken“ NGC4656.

 

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NGC5907

 

Datum: 17.04.2010

Optik: ED80 / 480mm auf Losmandy G11

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 31 x 4 Minuten bei 800ASA

Nachführung: Autoguiding mit DSI Pro II am Newton-Off-axis-Guider

 

Die Walgalaxie bei 480mm, hier zusammen mit dem „Haken“ NGC4656.

 

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Milchstraße über dem Monument Valley

 

Datum: 24.07.2010

Optik: Fisheye Samyang 8mm

Kamera: Nikon D70

Belichtung: 66x30s bei 1000ASA

Nachführung: ohne

 

Ein Mitbringsel aus dem Urlaub im Südwesten der USA. Im Monument Valley gibt es fast kein störendes Licht, und mit einem Fisheye lassen sich auch noch dreißig Sekunden Belichtung ohne Nachführung  machen. So gibt es hier mal etwas ganz anderes.

 

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Lagunen- und Trifidnebel

 

Datum: 31.07.2011

Optik: Canon Tele 2.8/200mm bei F/2.8

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 49 x 30 Sekunden bei 800ASA

Nachführung: mit Reisemontierung Astro1

 

Aus Sardiinien: Mit Reiseausrüstung lässt sich bei 40° Breite auch südlicheres am Himmel ablichten. Bei schönem Himmel sind M8 und M20 hier gut gelungen. M8 war mit bloßen Augen klar sichtbar!  

 

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Antares und Rho Ophiuchi Region

 

Datum: 31.07.2011

Optik: Canon Tele 2.8/200mm bei F/2.8

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 66 x 30 Sekunden bei 800ASA

Nachführung: mit Reisemontierung Astro1

 

Ebenfalls aus Sardinien. Diese farbenprächtige Region stand schon lange auf meinem Wunschzettel, aber aus unseren Breiten ist sie praktisch nicht erreichbar.  

 

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Sternbild Schwan

 

Datum: 30.07.2011

Optik: Canon Weitwinkel 2.8/28mm bei F/2.8

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 16 x 90 Sekunden bei 800ASA

Nachführung: mit Reisemontierung Astro1

 

Aus Sardiinien: den Schwan kann man natürlich auch bei uns fotografieren, aber hier hat der gute Himmel natürlich eine tolle Tiefe der Aufnahme ermöglicht. Klar sichtbar sind der Nordamerikanebel, die Nebel um Gamma Cygni sowie bei genauem Hinsehen auch der Cirrus-Nebel.

 

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NGC7000 Nordamerikanebel

 

Datum: 18.08.2012

Optik: Tokina 100mm F/2.8 bei Blende 3.5

Kamera: Canon 350Da

Belichtung: 15 x 180 Sekunden bei 800ASA

Nachführung: mit Reisemontierung Astro1

 

Diesmal aus Österreich, genauer dem Raurisertal auf ca. 1000m Höhe. Gute Bedingungen, eine sehr gute Optik (das Tokina ist klasse!), nicht ganz perfekte Nachführung. Aber als 50%-Ansicht sehenswert, wie ich finde.

 

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